Sonntag, 26. Februar 2012
In 5 Schritten zur Kreativität, oder - Wie eine kleine Hasendame sich im Üben übt.
Es war einmal ein kleines Mädchen - so fangen viele Geschichten an undzwar nicht nur welche für Kinder. Es kommt mir fast vor, als gäbe es kaum einen anderen Anfang. Da lobe ich mir doch sehr die Autoren, die ihre Geschichten mit Sätzen anfangen, wie „One day I fell in love with everything.“. Das, Freunde der Liebe, das ist poetisch. Wahr. UND peotisch (von wegen, das geht nicht).

Ich will deswegen meine Geschichte, die ich plane hier in Episoden aufzuschreiben, mit einem ganz anderen Satz anfangen. Natürlich habe ich schon darüber nachgedacht es ins Pop-Absurde gleiten zu lassen, wie Douglas Adams. Das würde mir im Übrigen auch sehr liegen. Es wäre aber auch irgendwie unwahr und wird daher, ganz im Geiste der Wissenschaft verworfen.

Dennoch: How to begin? How to begin…

Vielleicht so: Es war einmal….nein. Schon falsch. Es war geht ja nicht. Weil nichts „ist“, sondern alles wird. Da wäre doch schöner: Es wurde einmal. Ok, das geht. Es wurde einmal…ja, was? Es wurde einmal ein Mächen? Nein. Es wurde einmal ein Baum? Ja, das ist zwar wahr, aber langweilig. Es wurde einmal ein Herz. Ha. Das könnte was werden. Lasst uns also damit beginnen:

Es wurde einmal ein Herz. Gebrochen. Geheilt. Geboren? You tell me…

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