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Donnerstag, 19. April 2012
Erfahrungen
olaweintraub, 23:45h
Eine meiner Lieblingsfiguren aus einem meiner Lieblingsromane sagt den Satz: "Nicht woher wir kommen bestimmt, wer wir wirklich sind, sondern wie wir mit den Dingen umgehen, die uns widerfahren."
In einem nicht minder tollen Film kommt nachdem die Protagonistin alles verloren hat - der letzte Satz aus dem Off:"Ich werde geschmeidig sein, wie der Wind."
Alles loslassen. Alles verlieren. Alles neu. Es gibt Stadtaffen, die das schön finden. Die Erfahrung an sich ist aber sehr schmerzlich, wie wir wohl alle wissen. Da ist es manchmal schwer den Mehrwert, den so etwas unweigerlich hat (je nachdem, wie man damit umgeht), im Auge zu behalten.
Aber es stimmt: Wie wir mit bestimmten (=autschie-) Erfahrungen umgehen, bestimmt einen nicht unwesentlichen Teil unserer (kotz) Identität. Wir sind dann der/die, die .... . Und das kann uns stolz machen. Oder auch nicht. Aber wir halten uns daran fest. Mit aller Macht.
Wir könnten auch sagen (um einen weiteren Film zu zitieren, der mir sehr am Herzen liegt - was ist nur heute mit mir los???) "Magie, tu was du willst." Und vielleicht wäre das oft besser.
Wir sind so in uns verhaftet, wie dritte Zähne. Krallen uns an Vorstellungen, Wünsche, Sicherheit (= das böse Wort mit E). Wäre es nicht schön, geschmeidig wie der Wind zu sein? Wenn ich es mir vorstelle - ein Wind zu sein - höre ich das Geräusch von raschelnden frischen Blättern an einem Baum, legt sich Azurblau auf meine Iris, geht mir das Herz auf und ich denke: JA!
Erleichterung macht sich breit. Wehen. Nicht sein. Nur Ziehen. Reisen. Wild. Und frei. Und unbändig.
Das, Freunde der Liebe, wünsche ich mir und uns allen. In dem Wissen, dass es wahrscheinlich nicht gelingen wird. In dem Wissen, dass ich aber auch die bin, die nie aufhören wird, das zu versuchen.
Wo ein Wind entsteht ist ganz egal. Wie und wo er auf Hindernisse oder auch andere Winde stößt, wie er sich entwickelt - das macht den Unterschied zwischen einem Schirokko und einem lauen Lüftchen aus.
Glaubt an uns. Glaubt an einander. Seid windig. Seid brisig. Aber auch stürmisch. Seid endlos. Seid lau. Treibt den Regen und die Wolken vor Euch her. Seid mild. Seid schnell. Seid geschmeidig, wie es nur ein Wind sein kann. Seid. Werdet.
In einem nicht minder tollen Film kommt nachdem die Protagonistin alles verloren hat - der letzte Satz aus dem Off:"Ich werde geschmeidig sein, wie der Wind."
Alles loslassen. Alles verlieren. Alles neu. Es gibt Stadtaffen, die das schön finden. Die Erfahrung an sich ist aber sehr schmerzlich, wie wir wohl alle wissen. Da ist es manchmal schwer den Mehrwert, den so etwas unweigerlich hat (je nachdem, wie man damit umgeht), im Auge zu behalten.
Aber es stimmt: Wie wir mit bestimmten (=autschie-) Erfahrungen umgehen, bestimmt einen nicht unwesentlichen Teil unserer (kotz) Identität. Wir sind dann der/die, die .... . Und das kann uns stolz machen. Oder auch nicht. Aber wir halten uns daran fest. Mit aller Macht.
Wir könnten auch sagen (um einen weiteren Film zu zitieren, der mir sehr am Herzen liegt - was ist nur heute mit mir los???) "Magie, tu was du willst." Und vielleicht wäre das oft besser.
Wir sind so in uns verhaftet, wie dritte Zähne. Krallen uns an Vorstellungen, Wünsche, Sicherheit (= das böse Wort mit E). Wäre es nicht schön, geschmeidig wie der Wind zu sein? Wenn ich es mir vorstelle - ein Wind zu sein - höre ich das Geräusch von raschelnden frischen Blättern an einem Baum, legt sich Azurblau auf meine Iris, geht mir das Herz auf und ich denke: JA!
Erleichterung macht sich breit. Wehen. Nicht sein. Nur Ziehen. Reisen. Wild. Und frei. Und unbändig.
Das, Freunde der Liebe, wünsche ich mir und uns allen. In dem Wissen, dass es wahrscheinlich nicht gelingen wird. In dem Wissen, dass ich aber auch die bin, die nie aufhören wird, das zu versuchen.
Wo ein Wind entsteht ist ganz egal. Wie und wo er auf Hindernisse oder auch andere Winde stößt, wie er sich entwickelt - das macht den Unterschied zwischen einem Schirokko und einem lauen Lüftchen aus.
Glaubt an uns. Glaubt an einander. Seid windig. Seid brisig. Aber auch stürmisch. Seid endlos. Seid lau. Treibt den Regen und die Wolken vor Euch her. Seid mild. Seid schnell. Seid geschmeidig, wie es nur ein Wind sein kann. Seid. Werdet.
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